Herzlich Willkommen bei der LBV-Kreisgruppe Fürth Stadt und Land!

Möchten Sie zum Erhalt der Natur im Raum Fürth beitragen?

Egal ob jung oder alt, auch ohne Vorkenntnisse finden Sie viele Möglichkeiten zum Mitmachen. Wir laden Sie ein, Teil einer kleinen Erfolgsstory zu werden! Gern beantworten wir Ihnen Fragen zur Natur und bieten Ihnen Beobachtungstipps, Führungen, Vorträge und offene Diskussionsabende.

 

Auch bei unseren Monatsversammlungen sind Sie herzlich willkommen!

Sie finden uns jeweils am letzten Montag im Monat ab 19:30 Uhr im Gasthaus „Rotes Ross“, Unterfarrnbacher Str. 186 in Fürth-Unterfarrnbach.

Im August treffen wir uns im Grünen und im Dezember findet wegen der Feiertage keine Monatsversammlung statt.

Wussten Sie, dass...

  • die Zahl der Vögel in der Agrarlandschaft stark abnimmt; das Rebhuhn bundesweit sogar um 84% zwischen 1990 und 2015? (Agrar-Report 2017)
  • eine Studie im Jahr 2017 einen Rückgang der Fluginsekten seit 1989 um mehr als 75% in Deutschland belegt hat? 
  • Mauersegler und Schwalben zunehmend unter Mangel an Nistplätzen und Nahrungsinsekten leiden? (Rote Liste und Liste der Brutvögel Bayerns, Bayerisches Landesamt für Umwelt 2016)

 

Vom Verlust der Biodiversität in unserer Heimat ist insbesondere die Feldflur infolge einer verfehlten Agrarpolitik betroffen. Glücklicherweise kann jeder Einzelne der Verarmung unserer Natur entgegenwirken. Was wir tun, damit die Feldlerche nicht flöten geht und die Bienen sich nicht vom Acker machen, erfahren Sie über die Links auf dieser Seite.

 

Mehr erfahren Sie auch im nachfolgenden Kreisgruppenflyer.

Flyer KG Fürth.pdf
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Aktuelles aus der Kreisgruppe

Apfelsaft aus Dippoldsberg

Apfelernte in Dippoldsberg (Bild: Simone Reuter)
Apfelernte in Dippoldsberg (Bild: Simone Reuter)

Nach einem guten Apfeljahr hat die Kreisgruppe Fürth dieses Jahr zum ersten Mal eigenen Apfelsaft produziert. Nach einem sonnigen Erntevormittag auf unserer LBV-eigenen Streuobstwiese in Dippoldsberg, haben wir in der Mosterei Wilhersmdorf mehrere Wagenladungen Äpfel pressen lassen. Ergebnis: 365 Liter Apfelsaft, die wir in 5l-Packs haben abfüllen lassen. Der Saft wird nun als Geschenk für ehrenamtlich Engagierte, bei Veranstaltungen und gegen Spende in der Geschäftsstelle abgegeben. 

 

 

Klimawandel: Handlungsbedarf auch in Fürth

Die Klimakrise wird auch in Mittelfranken zunehmend sichtbar: Infolge von wiederholtem Hitzestress abgestorbene Waldkiefern bei Eltersdorf im April 2020 (Foto: Rainer Poltz)
Die Klimakrise wird auch in Mittelfranken zunehmend sichtbar: Infolge von wiederholtem Hitzestress abgestorbene Waldkiefern bei Eltersdorf im April 2020 (Foto: Rainer Poltz)

Der Klimawandel bedroht zunehmend auch die heimische Natur und Artenvielfalt, da viele Tiere und Pflanzen an steigende Temperaturen und häufigere Dürren nicht angepasst sind. Über einige der Gefahren der Klimakrise für unsere Heimat haben wir 2019 weiter unten auf dieser Seite berichtet. Am 25.9.2020 haben sich Fürther LBV-Aktive wieder an der von „Families for Future Fürth“ organisierten Klimastreik-Demo am Dreiherren-Brunnen beteiligt. Knapp 50 Demonstrierende trafen sich zur „Mahnwache für die Erde!“. Zum Schutz vor COVID-19 haben wir freilich mit Mund-Nasen-Bedeckungen und Sicherheitsabständen den Rat aus der Wissenschaft umgesetzt. Letzteres tut die Bundesregierung leider nicht, denn sie hat trotz halbherziger Nachbesserungen im Klimaschutz noch immer kein Maßnahmenpaket vorgelegt, das mit der dringend notwendigen Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C kompatibel ist. Doch auch im privaten und kommunalen Bereich ist noch viel Machbares nicht umgesetzt, etwa in der Mobilität oder im Schutz von Mooren als Kohlenstoffspeicher. Immerhin: Die Stadt Fürth hat beschlossen, „Klimaschutzstadt“ zu werden und die Aufstellung eines „umfassenden Klimaschutzkonzepts“ angekündigt. Angesichts des erheblichen Handlungsbedarfs fordern wir ein ambitioniertes Handeln der Stadt. Eine schnellere Reduzierung der Luftverschmutzung als bisher und die Schaffung von mehr Stadtnatur anstelle von Parkplätzen auch zur Abfederung zukünftiger extremer Hitzestaus müssen höchste Priorität in der Kleeblattstadt haben.

 

Aufruf zum globalen Klimastreik am 25.09.2020

Macht mit: am 25. September 2020 könnt ihr den globalen Klimastreik bei euch vor Ort unterstützen!

Der LBV ruft seine Mitglieder auf, sich am Freitag, 25.09.2020 an den Klima-Demos zu beteiligen.

 

Wann: 25.09.20, Beginn 12.15 Uhr

Wo: Nürnberg, Kreuzung Frauentorgraben/Färbertor

Wer: Mitarbeiter*innen der Landesgeschäftsstelle und alle weiteren interessierten Mitglieder und Freunde des LBV

 

Neben der Demo in Nürnberg wird auch in Fürth für das Klima gestreikt. In Fürth findet der Streik in Form einer Mahnwache für die Erde statt.

 

Wann: 25.09.20, 16-17 Uhr

Wo: Fürth, Dreiherrenbrunnen (Schwabacher Str. 32)

Wer: Alle interessierten Mitglieder und Freunde des LBV

Mitzubringen: blaue Kleidung und eine Sitzgelegenheit

 

Wir wissen: In Zeiten der Corona-Pandemie sollten große Menschenansammlungen vermieden werden. Aber das Thema Klimaschutz ist extrem wichtig und wir müssen ein Zeichen setzen.

Wenn ihr an der Demo teilnehmt, beachtet bitte folgende Hygienestandards und leistet den Anweisungen des Veranstalters unbedingt Folge:

Auch wenn die Veranstaltung im Freien stattfindet: Bitte ausreichend Abstand halten und bitte Mundschutz tragen. Weist auch andere Teilnehmer auf die Einhaltung der Hygienestandards hin.

Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" vergeben

Familie Lohbauer bei der Übergabe der Plakette "Schwalbenfreundlliches Haus" (Foto: Hans-Georg Müller)
Familie Lohbauer bei der Übergabe der Plakette "Schwalbenfreundlliches Haus" (Foto: Hans-Georg Müller)

Die Kreisgruppe Fürth hatte sich 2019 dem Gebäudebrüterprojekt des LBV in Bayern angeschlossen und heuer zu ersten Mal Fürth intensiv nach Mehlschwalben, Rauchschwalben und Mauersegler abgesucht.

 

Familie Lohbauer aus Stadeln, der wir die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ überreichen durften, konnte allein 34 Rauchschwalben- und 3 Mehlschwalbennester vorweisen. Dabei wurden pro Nest etwa 4 Junge großgezogen. Also über den Daumen gepeilt : mindestens  180 Schwalben verließen die Nester des Bauernhofs  nach der Brutsaison 2020.

 

Die Fürther Gesamtzählung von belegten Altnestern und neu gefundener Nester ergab für 2020 bei den Mehlschwalben 139 und bei den Rauchschwalben 47 Nestfunde. Im Vergleich zu Erlangen und Nürnberg können wir für 2020 sogar den ersten Platz beanspruchen. Bei den Mauerseglern, deren Nester versteckter und daher schwieriger zu finden sind, ergab sich folgendes Bild: 22 belegte Altnester und 19 neu gefundene Nester, also 41 Fundstellen. Hier liegen wir noch deutlich hinter Erlangen und Nürnberg. Aber wir steigen ja erst ein. Mauersegler und Schwalben als Kulturfolger sind jedenfalls auffällige Vögel in Fürth und prägen das Stadtbild. Eine ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse von 2020 kann man demnächst auf unserer Website unter Gebäudebrüterschutz nachlesen.

 

Spektakulärer Wildbienenfund im Fürther Rednitztal

Wildbienenkenner der LBV-Kreisgruppe Fürth haben überraschend ein kleines Vorkommen der in Bayern und bundesweit vom Aussterben bedrohten Mohn-Mauerbiene (Osmia papaveris) entdeckt. Eigentümlich ist, dass diese 9-12 mm lange Biene Ihre Nester mit abgenagten Stückchen von Blütenblättern (meist vom Klatschmohn) samtartig austapeziert. Daraufhin legt sie in der Niströhre einen mit Nektar vermengten Pollenvorrat an. Nachdem sie darauf ein Ei gelegt hat, faltet sie die Mohnblütenstückchen darüber und scharrt das Nest zu. Die nach wenigen Tagen schlüpfende Larve ernährt sich von dem Proviant und entwickelt sich bis zum nachfolgenden Jahr zum fertigen Insekt.

 

Drei Bodennester wurden im lückig bewachsenen Randbereich einer als „für Bienen und Hummeln“ beschilderten neuen Blühfläche bereits im Juni 2020 entdeckt. Seit dem Volksbegehren Artenvielfalt legen Privatinitiativen vermehrt Blühflächen an. 2016 stand auf dem heutigen Nistbereich der Mohn-Mauerbiene ein Getreideacker mit einem artenarmen Randsaum. Demgegenüber steht auf der Fläche heute die von zahlreichen Insekten besuchte vielfältige Blühfläche. Das Beispiel belegt eindrucksvoll, wie wertvoll Blühflächen mit heimischen Pflanzen für den Artenschutz sind.

Mehr Informationen zu diesem Nachweis finden Sie hier: 

Mohn-Mauerbiene_in_Fürth_Nachweis.pdf
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Aktueller Bericht zur Lage der Natur ist alarmierend: Auch Bayern ist in der Pflicht zu handeln – Schutz des Grünlands gelingt durch konsequente Umsetzung des Volksbegehrens

Anlässlich des am 19.5.2020 von BfN und BMU veröffentlichten Berichts Die Lage der Natur in Deutschland fordert der LBV, genauso wie sein bundesweiten Partner NABU, Bund und Länder zu einem konsequenteren Einsatz für den Naturschutz auf. Denn mehr als zwei Drittel der nach EU-Naturschutzrichtlinien zu schützenden Arten befinden sich in einem ungünstigen Erhaltungszustand, mehr als ein Drittel dieser Arten und fast die Hälfte der Lebensraumtypen weisen einen negativen Entwicklungstrend auf. In Bayern betrifft dies insbesondere auch blütenreiche Mähwiesen im Flachland und in den Alpen, deren Zustand sich weiter verschlechtert. Darauf wurde bereits im Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Deutschland explizit verwiesen. „Bayern muss nun gerade für den Schutz des artenreichen Grünlands einen wesentlichen Beitrag leisten. Dies gelingt nur durch eine konsequente Umsetzung seines durch das Volksbegehren verbesserten Naturschutzgesetzes,“ fordert Dr. Norbert Schäffer. Mehr dazu finden Sie in diesem pdf-Dokument. 

pdfA-43-20 Aktueller Bericht zur Lage de
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Im Einsatz für den Kiebitz

Kiebitz (Bild: Henning Werth, LBV-Archiv)
Kiebitz (Bild: Henning Werth, LBV-Archiv)

Der Kiebitz ist ursprünglich ein Wiesenbrüter. Noch vor 50 Jahren war er auf den Feldern und Wiesen in Deutschland häufig zu sehen. Heute ist er aus vielen Agrarlandschaften verschwunden und gilt als „stark gefährdet“. Am liebsten nistet er in Feuchtwiesen. Allerdings ist dieser Lebensraum durch Trockenlegungen und Grünlandumbruch selten geworden. Obwohl sich der standorttreue Kiebitz als sehr anpassungsfähig erwiesen hat und mittlerweile vermehrt Ackerflächen nutzt, ist der Bruterfolg dort einfach zu gering. Entsprechend haben die Brutbestände in Bayern in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. In den letzten 30 Jahren sind die Bestände um fast 90 Prozent zurückgegangen. Mehr zum Kiebitzschutz im LBV erfahren Sie hier! Wenn Sie für Projekt spenden möchten, freuen wir uns. 

Digitale Vortragsreihe: Vortrag "Simple Naturschutztipps für Balkon & Garten" am 25.05.2020, 19:00 Uhr

Bild: Birgit Helbig (LBV-Archiv)
Bild: Birgit Helbig (LBV-Archiv)

 Der dritte Vortrag unserer digitalen Vortragsreihe mit Dr. Rainer Poltz findet statt am Montag, den 25. Mai 2020, 19:00-19:45 Uhr, anschließend beantwortet der Referent Ihre im Chat gestellten Fragen. 

 

Infolge der derzeitigen Einschränkungen wegen des Coronavirus haben viele Menschen mehr Zeit als sonst für ihren Garten oder Balkon. Nicht zuletzt lädt das anhaltend schöne Wetter zu Aktivitäten im Garten oder auf dem Balkon ein. Im dritten Vortrag geht es daher um Naturschutztipps für Balkon und Garten. Selbst mit simplen Maßnahmen für den Hausgebrauch lässt sich das eigene Stück Grün vor der Haustür für den Artenschutz und für spannende Naturbeobachtungen aufwerten. Auch wenn der Balkon gewöhnlich kleiner als ein Garten ist, bietet er für Naturbeobachtungen doch einen Vorteil. Näheres erfahren Interessierte im Vortrag.

 

 

 

Über den nachfolgenden Link und die Auswahl der Option "Stattdessen im Internet ansehen" können Sie am Vortrag teilnehmen:

 

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Müllaktion, die Zweite - unser Müllquiz: Wie lange dauert die Verrottung?

Nachdem viele nun fleißig mitgeholfen haben, Müll aus den Wäldern zu entfernen - etwas von dem wir wissen, dass es viele Menschen auch ohne Aufruf immer mal wieder tun - haben wir uns überlegt, uns auch einmal dem Hintergrund zu widmen. Warum ist es so schlecht, dass der Müll herumliegt - außer natürlich, dass es hässlich aussieht und die wunderschönen Bilder, die uns die Natur schenkt, stört? Wie lange bleibt er denn so liegen?

 

Dazu haben wir ein Quiz vorbereitet,  dass sich mit den Verrottungszeiten beschäftigt. Bitte die angegebenen Zeiten als  circa Zeiten betrachten.

 

Hier geht es los!

Mitmach-Müllsammelaktion des LBV: Die Ergebnisse

Vielen Dank an alle, die fleißig Müll aus den Wäldern und Feldern geholt haben. Die Natur und die Tiere danken es Euch ganz besonders. Unsere Gewinner wurden benachrichtigt, die Samenpäckchen für die Blühwiese und die Naturführer sind unterwegs. Viel Freude beim Zusehen, wie es wächst und später brummt und natürlich beim Lesen. 

 

Eine ganz besonders spannende Geschichte hat uns die LBV-Kindergruppe "Die Seelachse" aus Heroldsberg zu ihren Müllfotos geschrieben. Die Kinder fanden in ihrem Waldstück unabhängig voneinander viele kleine weiße Zettelchen. Mutmaßlich handelt es sich hierbei um Kaugummipapierchen, auf denen tatsächlich auch noch aufgedruckt ist, wie das Papier richtig zu entsorgen ist. Dies scheint den ominösen Kaugummikauer wohl aber nicht sonderlich beeindruckt zu haben, so dass sich seine Spur durch den Wald lange verfolgen ließ. Unklar geblieben ist: Handelt es sich um ein und dieselbe Person, die immer wieder kaugummikauend durch die Wälder streift oder gibt es in Heroldsberg einfach wahnsinnig viele Kaugummikauer, die ihre Papierchen nicht mit nach Hause nehmen wollen? Und wie viele Kaugummis werden da überhaupt gekaut? Vielleicht, liebe Seelachse, findet ihr das ja noch eines Tages heraus. Wir danken Euch auf jeden Fall herzlich für diesen kuriosen Wettbewerbsbeitrag. 

Einige weitere Ergebnisse unserer Müllsammlung gibt es nachfolgend: 

Digitale Vortragsreihe: Vortrag "Der Waldkauz" am 19.05.2020, 19:00 Uhr

Bild: Herbert Henderkes (LBV-Archiv)
Bild: Herbert Henderkes (LBV-Archiv)

Der zweite Vortrag unserer digitalen Vortragsreihe mit Dr. Rainer Poltz findet statt am Dienstag, den 19. Mai 2020, 19:00-20:00 Uhr, anschließend beantwortet der Referent Ihre im Chat gestellten Fragen.

 

Wohl der großen Augen wegen gelten Eulen als Symbole der Weisheit. Die allgemeine Beliebtheit von Eulen spiegelt sich nicht zuletzt in ihrer häufigen Verwendung als Motiv in Kunst und Kultur sowie auf Kinderkleidung wider. Im Vortrag am Dienstag, 19. Mai, von 19 bis 20 Uhr geht es daher um den Waldkauz. Unsere häufigste Eule ist in nahezu jedem Wald, vielen Stadtparks und auch im Fürther Rednitztal zu Hause. Dennoch bleibt dieser Mäusejäger wegen seiner heimlichen Lebensweise vielen Menschen verborgen. Im Vortrag werden die Lebensweise einschließlich Jungenaufzucht, Lebensraum und Schutzmöglichkeiten vorgestellt. Außerdem wird erklärt, warum Eulen lautlos fliegen.

 

 

 

Über den nachfolgenden Link und die Auswahl der Option "Stattdessen im Internet ansehen" können Sie am Vortrag teilnehmen:

 

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Digitale Vortragsreihe: Vortrag "Wildbienen – heimliche Herrscher im bunten Pelz" am 13.05.2020, 19:00 Uhr

Gelbbindige Furchenbiene (Bild: Dr. Eberhard Pfeuffer, LBV-Archiv)
Gelbbindige Furchenbiene (Bild: Dr. Eberhard Pfeuffer, LBV-Archiv)

Der erste Vortrag unserer digitalen Vortragsreihe mit Dr. Rainer Poltz findet statt am Mittwoch, den 13. Mai 2020, 19:00-20:00 Uhr, anschließend beantwortet der Referent Ihre im Chat gestellten Fragen.

 

Von den weltweit 20.000 bis 30.000 Arten der Bienen (Apidae) sind über 560 Arten in Deutschland nachgewiesen. Während die meisten Arten einzeln (solitär) leben, gehören die Hummeln (Bombus) zu den bekanntesten staatenbildenden Gattungen. Der Vortrag gibt einen Einblick in hochentwickelte Brutfürsorgemechanismen heimischer Wildbienen. Zudem werden verblüffende Anpassungen dargestellt, die sie als Bestäuber in der Landwirtschaft und für den Erhalt der Artenvielfalt an Blütenpflanzen unverzichtbar machen. Erläuterungen von Gefährdungsursachen sowie simpler Do-it-yourself-Artenschutzmaßnahmen runden den Vortrag neben praktischen Tipps zur Vermeidung klassischer Fallstricke beim Ansiedeln von Wildbienen ab.

 

 

Über den nachfolgenden Link können Sie am Vortrag teilnehmen:

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Digitale Vortragsreihe der Kreisgruppe Fürth: Wildbienen, Waldkauz und Naturschutztipps für Balkon und Garten

Erfreulicherweise hat sich Dr. Rainer Poltz, Mitglied der Kreisgruppe Fürth, bereit erklärt, uns die aktuelle exkursionslose Zeit ein wenig mit digitalen Vorträgen zu versüßen. Folgende Themen stehen die nächsten Wochen auf dem Programm. Teilnehmen kann jeder, der Interesse hat. Sie müssen sich nicht anmelden, folgen Sie einfach dem beigefügten Link. Sie kommen so ins Teams Live-Event.

 

Vortrag: Wildbienen – heimliche Herrscher im bunten Pelz

Mittwoch, 13. Mai 2020, 19:00 – 20:00 Uhr, anschließend beantwortet der Referent Ihre im Chat gestellten Fragen

Teilnahme über Weblink im Browser:

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Vortrag: Der Waldkauz

Dienstag, 19. Mai 2020, 19:00-20:00 Uhr, anschließend beantwortet der Referent Ihre im Chat gestellten Fragen

Teilnahme über Weblink im Browser:

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Vortrag: Simple Naturschutztipps für Balkon & Garten

Montag, 25. Mai 2020, 19:00-19:45 Uhr, anschließend beantwortet der Referent Ihre im Chat gestellten Fragen

Teilnahme über Weblink im Browser:

 

https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_YWRlNTJiNDYtOWRjYy00Y2NmLTlhMzAtYmJkMzdlNGU5NGUz%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%226be6a118-0119-4f8c-a5a0-ed5e0e4714bb%22%2c%22Oid%22%3a%22fa6133a9-f843-48ff-b6a8-6040fc8fe317%22%2c%22IsBroadcastMeeting%22%3atrue%7d

Stunde der Gartenvögel - zählen Sie mit vom 8. - 10. Mai 2020!

Vom 8. bis 10. Mai 2020 geht es wieder einmal um die Vögel in Ihrem Garten. Bei der gemeinsamen Mitmachaktion "Die Stunde der Gartenvögel" von LBV und NABU zählen Sie eine Stunde lang Ihre Vögel und melden diese Zahlen. Ihre Daten und die tausender anderer Naturfreunde geben Antworten auf brennende Frage und helfen uns dabei, Neues über die Vögel in Bayerns Gärten herauszufinden. Nähere Infos zu unserer Zählaktion finden Sie unter https://www.lbv.de/mitmachen/stunde-der-gartenvoegel/. 

 

Damit Sie sich beim Zählen leichter tun, können Sie sich Meldebogen und Zählhilfe auch hier herunterladen.

 

SdG_2020_Zählhilfe.pdf
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Meldebogen Stunde der Gartenvoegel 2020
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Neue Nistmöglichkeit für Turmfalken

Güter Löslein, Andrea Vogel und der neue Turmfalkenkasten (Bild: Kurt Hussong)
Güter Löslein, Andrea Vogel und der neue Turmfalkenkasten (Bild: Kurt Hussong)

Mit musikalischer Begleitung durch Nachtigall, Mönchs-, Klapper-, u. Gartengrasmücke wurde am 26.04.2020 durch Günter Löslein und Kurt Hussong auf dem Grundstück von Andrea Vogel (ca. 4ha) ein neuer Nistkasten für Turmfalken installiert.

LBV-Mitmachaktion: Müll sammeln und dabei noch etwas gewinnen!

Bild: Dieter Hopf, LBV-Archiv
Bild: Dieter Hopf, LBV-Archiv

Raus in die Natur zu einem Spaziergang - allein, zu zweit oder mit der Familie!

In der jetzigen Situation bieten uns die frühlingshaften Wälder und Felder den besten Raum zum Entspannen. Die Bewegung tut dem Körper gut, die Bilder mit dem sprießenden Grün und den Frühlingsblumen erfreuen die Seele. Die Ruhe des Waldes, die Düfte und das Vogelgezwitscher bringen auch Frieden in unseren Geist. Und die Botenstoffe (Terpene) der Bäume stärken bei längerem Aufenthalt im Wald unser Immunsystem. Wer jetzt im Wald spazieren geht, macht also für sich das Bestmögliche.

 

Müll gehört nicht in den Wald! 

Allerdings gibt es etwas, was gewiss nicht in den Wald gehört: Müll! Der Müll hat teilweise sehr lange Verrottungszeiten und stellt für die Tierwelt eine ernste Gefahr dar. Wenn wir also schon in Wäldern und Feldern unterwegs sind, können wir auch gleichzeitig eine Mülltüte mitnehmen und Müll einsammeln. 

 

Der LBV ruft deshalb zu einer großen Müllsammelaktion auf, bei der man auch noch etwas gewinnen kann!

  • Wann: Der Aktionszeitraum geht vom 24. April bis 8.Mai 2020 - Sammlung jederzeit möglich, je nach Lust und Laune im Rahmen eines Naturspaziergangs
  • Wer kann mitmachen: Jede/r, der aktuell in den Wäldern spazieren geht - allein, zu Zweit oder als Familie (entsprechend der gültigen Ausgangsbestimmung)
  • Wie funktioniert das Ganze: Bitte schicken Sie Ihre Bilder von gesammeltem Müll aus Wald und Flur an die Geschäftsstelle unter nuernberg@lbv.de. Wenn es zu Ihren Bildern noch eine lustige Geschichte gibt, gerne auch die!
  • Was gibt es zu gewinnen: Die ersten 20 Einsender erhalten jeweils eine Packung Wildblumensamen für den Garten (speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse von Hummeln und Bienen, ausreichend für 10 qm). Außerdem prämieren wir die 5 witzigsten/skurrilsten Müllfotos, die uns erreichen (unser aktuell skurrilster Fund aus dem letzten Jahr: eine CD mit einer Rede von Wladimir Putin, die allerdings keiner mehr übersetzen wollte) und stellen dafür nochmal 5 Naturführer zur Verfügung. Die interessantesten Bilder werden auf der Homepage veröffentlicht. 

Eine wichtige Anmerkung noch: 

Bitte sammelt keine verschmutzten Taschentücher, die zu Hauf in den Wäldern liegen. Diese verrotten zwar erst in 3- 6 Monaten, aber in Zeiten der Coronakrise ist es nicht ratsam diese anzufassen. Besser ist es natürlich, gar nicht erst die benutzen Taschentücher in den Wald zu werfen, sondern daheim im Müll zu entsorgen!

Fernsehtipps für die Corona-Zeit

Aktuell ist man ja nicht ganz so viel unterwegs wie sonst, auch wenn Spazierengehen nach wie vor erlaubt ist und von Familien in der Osterferienzeit sicher gerne genutzt wird. Auch unsere Führungen dürfen leider momentan nicht stattfinden. Aber informieren und Neues lernen geht ja immer, auch mal übers Fernsehen. Interessante Dokumentationen gibt es zum Beispiel in der Mediathek von Arte. Hier empfehlen wir für die nächsten Tage: 

 

"Vermisst - wo sind die Vögel?"

Der Film beschäftigt sich mit dem Rückgang der Vögel in den letzten 30 Jahren. Was sind die Ursachen für ihr Verschwinden und was macht sie für unser Überleben so wichtig? Der Film wird am 17. April 2020 auf Arte wiederholt und ist bis 02. Juli 2020 in der Arte-Mediathek hier zu finden

 

"Das große Insektensterben"   

Ähnlich wie mit den Vögeln ist es mit den Insekten - auch hier sind die letzten 30 Jahre viele Arten unwiederbringlich ausgestorben. Einige Wissenschaftler sprechen deshalb vom sechsten großen Arten- und Individuensterben auf unserem Planeten. Die Dokumentation zeigt die dramatischen Folgen dieser Entwicklung auf. Der Film ist in der Arte-Mediathek noch bis 3. Mai 2020 hier zu finden.

 

"Artenschutz als Helfer im Kampf gegen Viren"

Corona ist nur ein Krankheitserreger von vielen, die vom Tier auf den Menschen übertragen wurden. Forscher glauben, die Gefahr nimmt zu. Ein Grund dafür ist das Artensterben. Der Film ist zu finden unter https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-zoonose-artenschutz-100.html

Werde laut! - Neue Agrarpolitik zum Schutz der Artenvielfalt

Der Feldhase verschwindet aus Europas Agrarlandschaft. Die EU muss jetzt handeln – mit einer neuen Agrarpolitik, die den Schutz der Artenvielfalt in den Mittelpunkt stellt. Das Europa-Parlament wird dazu in den kommenden Monaten abstimmen. Schick deshalb jetzt eine Sprachnachricht an deine EU-Abgeordneten. Näheres zur Kampagne "Werde laut!" finden Sie unter https://www.lbv.de/mitmachen/fuer-einsteiger/werde-laut-neue-agrarpolitik-zum-schutz-der-artenvielfalt/. 

Auch Bayerns Natur leidet unter der Corona-Krise

Die Corona-Krise betrifft uns alle: Manche bangen um ihre wirtschaftliche Zukunft und viele von uns leiden unter den zurückgefahrenen zwischenmenschlichen Kontakten. Doch es gibt auch Zeichen großer Solidarität und des Zusammenhaltes. Um das Virus einzudämmen, haben wir als LBV schon vor den staatlichen Maßnahmen gehandelt und hunderte Veranstaltungen sowie unsere finanziell so wichtige LBV-Sammelwoche abgesagt, obwohl uns dadurch 500.000 € verloren gehen. Leider sind viele Aktivitäten für Bayerns Natur durch den Wegfall dieser Spenden akut bedroht. Deshalb ist der Naturschutz in Bayern heute mehr denn je auf Sie angewiesen. Bitte unterstützen Sie Bayerns Natur in dieser schwierigen Zeit unter 

https://www.lbv.de/mitmachen/unterstuetzen/spenden/notfall-corona/

Frühlingsgrüße von Naturfotograf Gunnar Förg

Unser Fürther Naturfotograf Gunnar Förg war wieder draußen in der Natur unterwegs und hat ein paar wunderschöne Frühlingsbilder für uns eingefangen. 

Glücksboten im Anflug: Schwalben kehren zurück

Rauchschwalbe (Bild: Gunther Ziegler, LBV-Bildarchiv)
Rauchschwalbe (Bild: Gunther Ziegler, LBV-Bildarchiv)

06.04.2020 - Seit der letzten Woche können wir wieder vermehrt einen sympathischen Frühjahrsboten beobachten: Mehl- und Rauchschwalben kehren zurück nach Bayern. Alljährlich kündigen sie das Ende des Winters und wärmere Temperaturen an. In diesem Jahr können wir den Vögeln noch einen anderen Symbolwert beimessen: Schwalben gelten als Glücksboten, die das Haus vor Feuer und Blitz und das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahren. Auch wenn sie uns wohl keinen Schutz gegen das Corona-Virus bringen, kann das Beobachten der Tiere doch viele positive Effekte für uns bringen. Naturbeobachtung steigert das Wohlbefinden. Gerade in diesen schwierigen Zeiten sollten wir also jede Gelegenheit nutzen, glückliche Momente und schöne Erlebnisse zu sammeln. Genießen das Erwachen der Natur mit all ihren kleinen Wundern und bestaunen wir den Flug der Schwalben am Frühlingshimmel!

UPDATE: Absage aller LBV-Veranstaltungen bis einschließlich 31.05.2020

Bild: pixabay
Bild: pixabay

06.04.2020 - Bereits im März mussten wir aufgrund der aktuellen Lage leider alle LBV-Veranstaltungen bis zum 19.04.2020 absagen. Dies wurde nun verbandsintern erweitert. Es finden nun bis einschließlich 31.05.2020 keine LBV-Veranstaltungen mehr statt. Dies betrifft weiterhin Bezirksversammlungen, Jahreshauptversammlungen, Monatsversammlungen, Vorträge, Workshops, Exkursionen, Vorstandssitzungen von Kreisgruppen und Sitzungen von Arbeitsgruppen sowie unsere Umweltbildungsveranstaltungen. Die Entscheidung soll helfen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, bzw. zu verlangsamen, um vor allem Risikogruppen zu schützen – ein Zeichen der Solidarität für die Menschen, für die eine Infektion schwer verlaufen würde. Wir bitten um Ihr Verständnis! Bitte bleiben Sie gesund!

LBV-Familientipp - Newsletter für Familien mit Kindern in der Corona-Daheim-Zeit

02.04.2020 - Sie suchen eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit für Ihre Kinder in der Corona-Daheim-Zeit, die gleichzeitig auch die Natur näher bringt? Mit unserem LBV-Familientipp erhalten Sie eine Woche lang täglich eine E-Mail mit ausgewählten Natur-Tipps für Kids. Die Tage sind von den LBV-UmweltbildungsexpertInnen liebevoll und fachkundig zusammengestellt und sorgen für jede Menge Spaß und Abwechslung mit der ganzen Familie! Jeden Tag gibt es eine Auswahl an Aktionen für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren zu bestimmen Themen, wie zum Beispiel dem Spatz, dem Bär, oder der Kröte. Jetzt anmelden unter www.lbv.de/lbv-familientipp

Naturtipps gegen den Corona-Koller - Beschäftigung für Kinder & Erwachsene in schwierigen Zeiten

Bild: pixabay
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01.04.2020 - Der Corona-Lagerkoller hält langsam Einzug in die bayrischen Haushalte. Die Kids sind daheim und langweilen sich bereits jetzt! Der LBV steht mit Tipps und Tricks zur Seite, wie Sie die kommenden Wochen überstehen. Wir haben für Sie eine Sammlung an Beschäftigungen zusammengestellt, die Sie sowohl drinnen als auch draußen ausüben können:

  • Natur vom Sofa aus beobachten: Unsere Webcams
  • Vögel beobachten und bestimmen lernen
  • Naturlektüre für zuhause
  • Beschäftigung für Familien mit Kindern

Alles Weitere dazu, finden Sie unter https://www.lbv.de/ratgeber/natur-tipps-gegen-den-corona-lagerkoller

Absage aller LBV-Veranstaltungen bis einschließlich 19.04.2020

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März 2020 - In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat der LBV sich entschieden, ab sofort alle Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abzusagen. Dies betrifft Bezirksversammlungen, Jahreshauptversammlungen, Monatsversammlungen, Vorträge, Workshops, Exkursionen und auch Vorstandssitzungen von Kreisgruppen und Sitzungen von Arbeitsgruppen.

Die Entscheidung soll helfen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, bzw. zu verlangsamen, um vor allem Risikogruppen zu schützen – ein Zeichen der Solidarität für die Menschen, für die eine Infektion schwer verlaufen würde. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Vortrag der Kreisgruppe Fürth in Kooperation mit der VHS Fürth

Turteltaube - Zdenek Tunka (LBV Bildarchiv)
Turteltaube - Zdenek Tunka (LBV Bildarchiv)

DER VORTRAG FINDET NICHT STATT!

Mittwoch 18.3.2020

19:00-20:30 Uhr im VHS-Gebäude (Vortragsraum E.4), Hirschenstraße 27/29, Fürth

Der Vogel des Jahres – die Turteltaube

Vogel des Jahres: ein Gewinner unter den Vögeln? Leider nein, eher ein Pechvogel! Die Turteltaube – ein romantisches Symbol für Liebe – steht auf der weltweiten Roten Liste der global gefährdeten Arten. In Bayern gibt es nur noch etwa 1000 Brutpaare. Sie ist als einzige Taubenart ein Langstreckenzugvogel. Was hat den Rückgang hervorgerufen? Gründe liegen sowohl in den Ländern in denen die Turteltaube Frühjahr/Sommer verbringt (z.B. Deutschland) als auch in denen die sie im Herbst/Winter aufsucht (z.B. Mittelmeer). Erfahren Sie was ihre Lebensweise bedroht.

Referent: Hans G. Müller, LBV Fürth

 

Neuer Vorstand der Kreisgruppe Fürth

Bei der JHV am 24.02.2020 wurdefür die KG Fürth ein neuer Vorstand gewählt. Die Ämter wurden wie folgt besetzt: Richard Fischer (1. Vorsitzender), Hans Müller (stellvertretender Vorsitzender), Antje Haas (Schatzmeisterin), Viktor Geitner (Jugendbeauftragter), Judith Bauer (1. Vorsitzende OG Roßtal), Andrew Fairbairn (Beisitzer), Günter Löslein (Beisitzer), Kurt Hussong (Beisitzer), Hans Popp (Beisitzer). Das Amt des Schriftführers ist unbesetzt. Aus beruflichen Gründen hat Dr. Rainer Poltz nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden kandidiert.

Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Fürth mit Neuwahl des Vorstandes und der Delegierten

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Fürth findet wie folgt statt: 

Wann: 24. Februar 2020, 19:30 Uhr 

Wo: Gasthaus „Rotes Ross“, Unterfarrnbacher Straße 186, Fürth-Unterfarrnbach (nahe Bushaltestelle Heidestraße)

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Vorstellung  und Genehmigung der Tagesordnung
  3. Bericht des Vorstands
  4. Kassenbericht 2019
  5. Bericht der Geschäftsstelle 2019
  6. Aussprache über die Berichte
  7. Entlastung des Vorstands
  8. Bestimmung eines Wahlausschusses
  9. Neuwahl des Vorstands und der Delegierten
  10. Ehrungen und Verabschiedungen
  11. Ausblick und Wünsche
  12. Sonstiges

 

Die Einladung zur Jahreshauptversammlung ist den Mitgliedern per Post zugegangen. Die Tagesordnung können Sie sich hier herunterladen. 

Tagesordnung JHV FÜ.pdf
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Der Fürther Naturfotograf Gunnar Förg war wieder auf der Pirsch und hat bemerkenswerte Naturaufnahmen im Raum Fürth gemacht!

Wegwarte.pdf
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Zauneidechse.pdf
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Gerandete_Jagdspinne.pdf
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Die Stadt Fürth fördert zukünftig die Naturschutzarbeit des LBV mit jährlich 2.500 EUR!

Wir freuen uns, dass die Stadt Fürth unsere Naturschutzarbeit ab 2020 mit einer jährlichen Fördersumme von 2.500 EUR unterstützt. Das Geld können wir gut gebrauchen - so möchten wir eine bislang gepachtete Fläche in Fürth-Unterfarrnbach kaufen und dort u.a. einen verlandeten Weiher wieder herrichten. Wir möchten damit einen Beitrag zum Schutz teils bedrohter Tier- und Pflanzenarten in der Kleeblattstadt leisten. Dank der Förderung durch die Stadt Fürth rückt das Vorhaben nun in greifbare Nähe.

Wir fordern wirksamen Klimaschutz von Fürther Bundespolitikern!

Für die Bekassine in Deutschland könnte der Klimawandel das Aus bedeuten (Foto: Jürgen Kunstmann)
Für die Bekassine in Deutschland könnte der Klimawandel das Aus bedeuten (Foto: Jürgen Kunstmann)

19.12.2019 - Auch die nachgebesserten Klimaschutzbeschlüsse der Bundesregierung reichen nach einhelliger Einschätzung von Wirtschafts- und Klimawissenschaftlern nicht aus, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens und der EU-Klimaschutzverordnung zu erreichen. Die Bundestagsabgeordneten Christian Schmidt (CSU) und Carsten Träger (SPD) aus dem Wahlkreis Fürth haben die Beschlüsse der Bundesregierung mitgetragen. Carsten Träger ist dazu als Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion einer der Architekten der Klimaschutzpläne. In einem Schreiben haben wir beide Politiker nach Beschluss des „Klimapakets“ aufgefordert, sich für weitreichende Nachbesserungen einzusetzen. Beide Politiker haben uns ausführlich geantwortet; mit Herrn Träger haben wir zudem persönlich diskutiert. Unsere Hauptkritikpunkte haben wir Zitaten aus den Schreiben von Herrn Schmidt und von Herrn Träger gegenübergestellt. Mehr dazu im nachfolgenden Dokument. 

LBV-Fürth_Klimaschutz_MdBs_Träger_Schmid
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Demonstration #NeustartKlima am Globalen Klimastreiktag

Auch Fürther LBV-Mitglieder haben am 20.9. und am 1.11. bereits für mehr Klimaschutz demonstriert (Bild: Dr. Rainer Poltz)
Auch Fürther LBV-Mitglieder haben am 20.9. und am 1.11. bereits für mehr Klimaschutz demonstriert (Bild: Dr. Rainer Poltz)

In Kürze beginnt die Weltklimakonferenz – doch die Bundesregierung versagt im Klimaschutz. Wir lassen uns das nicht bieten und schließen uns daher Fridays for Future an.

 

Wann: Freitag, 29.11.2019, 12:05 Uhr

 

Wo: Grüner Markt, 90762 Fürth

Mangelnder Klimaschutz setzt Artenvielfalt aufs Spiel

Der Klimawandel wird auch in Franken zunehmend sichtbar. Im Landkreis Fürth fallen vielerorts trockenheitsbedingte Waldschäden auf. Über die erheblichen Waldschäden im Nürnberger Reichswald als Folge des Klimawandels hat etwa das Frankenfernsehen berichtet. Auch die Landwirtschaft  in der Region und unsere Trinkwasserversorgung geraten vermehrt unter Druck. Spürbar zunehmende Hitzeperioden machen gerade älteren und kranken Menschen zu schaffen. Stark negative Auswirkungen sind auch auf Flora und Fauna zu erwarten, da viele heimische Pflanzen und Tiere mit der raschen Klimaänderung nicht mithalten können und nur teilweise durch Arten aus südlicheren Gefilden ersetzt werden. Weit weg, aber besonders tragisch ist das massive Korallensterben infolge von Hitzestress im größten tropischen Korallenriff, dem Great Barrier Reef.

 

Am globalen Klimastreiktag am 20. September haben wir gemeinsam mit 2000 Menschen von Fridays for Future, Families for Future und weiteren Vereinen unter dem Motto „Fürth for Future“ erstmals für wirksameren Klimaschutz demonstriert. Auf LBV-Transparenten und Schildern haben wir die Notwendigkeit des Klimaschutzes für die Artenvielfalt betont und unsere Solidarität mit Greta Thunberg ausgedrückt. Bestürzt haben wir das am selben Tag verkündete „Klimapaket“ der Bundesregierung zur Kenntnis genommen, mit dem sich die deutschen Klimaschutzziele gemäß Pariser Klimaabkommen und EU-Klimaschutzverordnung nicht annähernd erreichen lassen. Angesichts dieser ungeheuren Verantwortungslosigkeit haben wir in einem Schreiben an die Fürther Bundestagswahlkreisabgeordneten der Großen Koalition, Christian Schmidt (CSU) und Carsten Träger (SPD) unseren Protest ausgedrückt. Carsten Träger ist zudem als Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion einer der maßgeblichen Architekten des Klimapakets. Im Schreiben haben wir uns den Forderungen von Wirtschafts- und Klimawissenschaftlern sowie diversen Umweltverbänden nach weitreichenden Nachbesserungen angeschlossen. Über die Antworten beider Politiker und unser Gespräch mit Herrn Träger werden wir hier in Kürze berichten.

 

Doch auch jede(r) Einzelne kann durch den sparsameren Umgang mit Energie und Ressourcen zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beitragen. Ein Beispiel für einen versteckten „Klimakiller“ ist das Streaming: Eine Stunde über die Cloud ein Video anschauen verbraucht die gleiche Menge Strom wie ein 2000-Watt-Ofen in 30 Minuten im Vollbetrieb. Für die Gärtner ist der Verzicht auf torfhaltige Erde ein Schritt in die richtige Richtung.

Sparkasse Fürth unterstützt Naturschutzarbeit der LBV-Kreisgruppe Fürth mit 2.000,00 EUR - Wir bedanken uns!

Wir freuen uns sehr, dass die Sparkasse Fürth unsere Projekte mit einer Spende von 2.000,00 EUR unterstützt. Gerade in den Kreisgruppen werden viele kleinere, aber sehr wirksame Projekte durchgeführt, die den Bewohnern der Stadt und des Landkreises unmittelbar zu Gute kommen. In Fürth ist das z.B. das Stieglitz-Projekt, der Kiebitzschutz, die Nistbetreuung und der Biotopschutz.

 

 Diese Geldspende trägt wesentlich zur erfolgreichen Naturschutzarbeit der Kreisgruppe bei. Dafür danken wir im Namen des gesamten LBV sehr herzlich.

Mehr Natur- und Umweltschutz in Fürther Kommunalpolitik

Beim Diskussionsabend mit dem Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung auf der Kreisgruppenversammlung am 24. Juni haben wir einen wirksameren Schutz von Natur und Umwelt durch die Stadt Fürth gefordert und es wurde intensiv nach dem Motto  „hart aber fair“ über machbare Maßnahmen diskutiert. Herr Dr. Jung und die meisten teilnehmenden Kreisgruppenmitglieder beurteilten das Gespräch als sehr konstruktiv und produktiv.

 

Wichtigste Ergebnisse des Gesprächs waren:

  • Möglichkeiten zur Schaffung von Nisthilfen für Gebäudebrüter (z.B. Mauersegler, Fledermäuse) an städtischen Bauten wie der neuen Feuerwache werden auf Anregung des LBV von der Stadt intensiv geprüft. Der LBV hat seine Unterstützung zugesichert.
  • Erhalt der Flussauen und anderer Stadtnaturbereiche als ein Aushängeschild der Kleeblattstadt: Bei Eingriffen in Landschaftsschutzgebiete wird nach Aussage des OB woanders ein Schutzgebiet gleicher Größe und von möglichst hohem ökol. Wert ausgewiesen, so dass die Gesamtfläche der Landschaftsschutzgebiete nicht schrumpft.
  • Der LBV begrüßt die vorbildliche Reduktion der Mähfrequenz auf städt. Grünflächen; vielerorts hat sich eine blütenreiche standorttypische Vegetation eingestellt, die Insekten und Vögeln wieder Lebensraum bietet. Vereinzelt wurde die Blütenpracht heuer noch durch zu frühe Mahd verhindert. Ab 2020 beschränkt ein Mähplan häufige Mahden auf notwendige Fälle.
  • Der LBV begrüßt die stellenweise begonnene Umstellung der Straßenbeleuchtung auf insektenschonende und energiesparende Formen (Bewegungsmelder, Reduktion der Beleuchtungsstärke) und schlägt vor, ggf. unnötige Abstrahlung nach oben abzuschirmen und insektenschonendes warm-weißes (langwelliges) Licht einzusetzen.
  • LBV und OB betonen einhellig die Bedeutung der Neuschaffung von Stadtgrün als Maßnahme gegen das Artensterben und zur Anpassung an den Klimawandel (extreme Hitzewellen). Auf die Forderung des LBV, leblose Steingärten in Fürth zu unterbinden, hat der OB veranlasst, diese in neuen Bebauungsplänen zu untersagen.
  • Baumstatistik der Stadt: Die vom LBV geforderte Kennzeichnung der Listeneinträge, ob es sich um Ersatzmaßnahmen oder um zusätzliche Neupflanzungen handelt, ist nach Aussage des OB bereits geplant.
  • LBV fordert Gewerbegebiete naturnäher zu gestalten: Der OB regt bei mehreren Firmen in Fürth an, ihr Betriebsgelände ökol. aufzuwerten; der LBV berät gern.
  • Müllproblem: Der OB veranlasst wie vom LBV erbeten, die (bisher zweijährliche) öffentl. Müllsammelaktion Ramadama künftig jährlich auszurichten. Der LBV wird dies tatkräftig unterstützen.
  •  Der LBV begrüßt den jüngst verstärkten Klimaschutz der Stadt. So ist die Ausweisung von Fahrradstraßen und Fahrradstreifen in der Innenstadt ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung. Im Nachgang hat der LBV angemahnt, die gemäß Pariser Klimaabkommen geltende nationale Verpflichtung, den Treibhausgasausstoß bis 2030 zunächst um 55% gegenüber 1990 zu reduzieren, im selben Maße in Fürth zu erfüllen.
  • Der LBV lobt die erfolgte Aufstockung der städtischen Naturschutzwacht und die neue Projektstelle “Zukunft.Umwelt.Fürth”
  • Der LBV dankt dem OB herzlich für die neue finanzielle Unterstützung der Naturschutzaktivitäten des LBV!
  • Der LBV fordert den Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel durch die Stadt, so wie es die Stadt Nürnberg seit über 20 Jahren tut.
  • Wermutstropfen: Der LBV bedauert, dass sich der OB nicht gegen die von mehreren Firmen verfolgten Pläne kommerzieller Freizeitsportbetriebs in den Fürther Flussauen positioniert. Aufgrund von Erfahrungen u.a. vom Fluss Wiesent sieht der LBV in dem drohenden Trubel eine Gefahr u.a. für die beim Brüten störanfälligen Eisvögel, die nur noch an wenigen Flüssen so häufig wie in Fürth sind. Bis zum Vorliegen eines Gutachtens werden keine Genehmigungen erteilt. Der Erhalt der Fürther Eisvogelpopulation ist daher ungewiss. Der LBV wird zum Schutz der Fürther Flussauen weiter mit dem Fischereiverband an einem Strang ziehen. Als Ausweichmöglichkeit für kommerziellen Freizeitsport schlägt der LBV den Main-Donau-Kanal vor.

 

Wir danken dem Oberbürgermeister für den Besuch und das offene Gespräch.

Neuer Lebensraum durch seltenere Mahd: Verkehrsinsel in der Karolinenstraße (Bild: Rainer Poltz)

Hat der Eisvogel in Fürth eine Zukunft? (Bild: Gunnar Förg)


Fledermäuse wieder auf Wohnungssuche!

Fledermaushilfstelefon unterstützt die Region Nürnberg-Fürth-Erlangen in den nächsten zwei Monaten!

 

Ab Mitte Juli verlassen junge Fledermäuse ihre Kinderstube, um sich ein eigenes Quartier zu suchen. Dabei können sie sich schon mal verirren und landen in Wohnungen, Klinikfluren oder Büroräumen. Besonders problematisch wird es, wenn die Bewohner im Urlaub sind und die Tiere in eine Falle geraten. Wer mit den harmlosen Tieren nicht zurechtkommt kann sich, wie schon in den letzten Jahren, an den Landesbund für Vogelschutz (LBV) wenden.

 

Bei den verirrten kleinen Flugsäugetieren handelt es sich meist um Zwerg- oder Mückenfledermäuse, unsere kleinsten Fledermausarten. Die nachtaktiven Tiere sind nur ca. 4 Zentimeter groß und ernähren sich ausschließlich von Insekten. Der LBV appelliert deshalb beim plötzlichen Anblick der harmlosen Säuger im Zimmer nicht gleich in Panik zu geraten. „Wenn möglich, die Fledermaus bis zur Dämmerung hängenlassen. Dann einfach Licht ausschalten, Zimmertür schließen und das Fenster so weit wie möglich öffnen. Die Tiere finden nun von alleine den Weg nach draußen“, erklärt Fuchs. Im Notfall kann das Tier vorsichtig mit einem Handschuh angefasst werden. Bis zur Dämmerung sollte es sicher in einem Karton bleiben. „Am besten ein Tuch als Versteckmöglichkeit hineinlegen und, wenn möglich, eine Wasserschale dazustellen“, so die LBV-Expertin weiter.

 

Um sowohl den erschrockenen Bewohnern als auch den verschreckten Fledermäusen in Notfällen zu helfen, hat der LBV für die Sommermonate eine Fledermaushilfe eingerichtet, die unter der Nummer 0911 - 431 227 24 zu erreichen ist (geschaltet ist das Hilfstelefon ab Donnerstag, den 18. Juli 2019). Der eingeschaltete Anrufbeantworter wird regelmäßig abgehört.

Infostand der LBV-Kreisgruppe Fürth auf dem Burgfarrnbacher Bürgerfest

Am Infostand der LBV-KG Fürth gibt es am Wochenende Informationen zur heimischen Natur sowie Tipps für den Naturschutz auf dem Balkon und am Haus. 

Wann: Sonntag, 30. Juni, ab 11:00 Uhr

Wo: Vor dem Burgfarrnbacher Schloss in Fürth-Burgfarrnbach

Südwestliche Umgehungsstraße Veitsbronn kontra Natur und Klimaschutz

Im FFH-Gebiet in Veitsbronn kommt der stark gefährdete Kleine Abendsegler vor (Bild: Dr. Andreas Zahn, LBV-Archiv)
Im FFH-Gebiet in Veitsbronn kommt der stark gefährdete Kleine Abendsegler vor (Bild: Dr. Andreas Zahn, LBV-Archiv)

In Veitsbronn wird im Rahmen eines demokratischen Verfahrens am 26. Mai in einem Bürgerentscheid über den Bau der Südwestlichen Umgehungsstraße abgestimmt. Beim Infoabend am 2. Mai hat der Kreisgruppenvorsitzende Rainer Poltz erhebliche Bedenken geäußert:

 

  • Das FFH-Gebiet „Zenn von Stöckach bis zur Mündung“, ein wertvoller Lebensraum für teils bedrohte Tierarten und bedeutender Naherholungsraum, würde durch den Bauabschnitt BA2 zerschnitten. Insbesondere dort würden artenreiche Biotopflächen mit Asphalt versiegelt. Die malerische Talaue hat eine überregionale Funktion in der Vernetzung von Biotopen.
  •  Die im Zuge des Planfeststellungsverfahren durchgeführte spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Prognose der Auswirkungen des Eingriffs auf planungsrelevante Arten weist inhaltliche Mängel auf. Beispielsweise ist die mehrfach im Bericht erhobene Behauptung, für viele betroffene Tierarten bestehe ausreichend Ausweichmöglichkeit, unzutreffend. Stattdessen führt eine Verkleinerung von Lebensraum zur Abnahme betroffener Arten. Auch erfüllen einige der dargestellten Ausgleichsmaßnahmen leider oftmals ihren Zweck nicht. Ein Beispiel ist das im Bericht genannte Anlegen von Lesesteinhaufen als Ersatz für den beim Trassenbau zerstörten Lebensraum der streng geschützten Zauneidechse. Wie den Eidechsen jedoch erklärt werden soll, wo sie Ihren Ersatzlebensraum vorfinden, ist im Bericht nicht erwähnt.
  • Einer im „Handelsblatt“ zitierten Studie zufolge führt der Bau von Straßen proportional zu mehr Verkehr. Fazit: Auch wenn die Umgehungsstraße den Durchgangsverkehr von einem Teil der Straßen aufnimmt, würde sie das Verkehrsaufkommen insgesamt in Veitsbronn steigern. Das eigentliche Problem würde also sogar vergrößert! Das hieße eine noch stärkere Belastung mit Verkehrslärm, Abgasen und Kohlendioxidemissionen – was nützen die großen Debatten über den Klimawandel, wenn das Problem ignoriert wird, sobald es konkret wird?
  • Zweifellos stellt der Durchgangsverkehr in Teilen von Veitsbronn eine hohe Belastung für Anwohner dar. Doch anstatt die Verkehrssituation mit weiterem Straßenbau dauerhaft zu zementieren, wären echte Entlastungsmaßnahmen hilfreicher, etwa Lärmschutz, verkehrsberuhigende Maßnahmen, die Verbesserung des ÖPNV, die Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene, die Förderung des Radverkehrs und intelligente Konzepte für Fahrgemeinschaften.

Führung "Was summt und brummt im Rednitztal?"

Dunkle Erdhummel (Bild: Klaus Rodewald)
Dunkle Erdhummel (Bild: Klaus Rodewald)

Das Fürther Rednitztal bietet als naturnahe Flusslandschaft mit kräuterreichen Wiesen und Gehölzzonen ungewöhnlich vielen Insektenarten Lebensraum. Daher lädt der Kreisgruppenvorsitzende Dr. Rainer Poltz am Samstag, 25. Mai, 15.00 Uhr, zur Führung „Was summt und brummt im Rednitztal?“ ein. Erläutert werden auch wirtschaftliche Vorteile dieser Vielfalt. Treffpunkt ist die Ecke Vestner Weg/Kellerweg in Fürth-Dambach.

Großer Tag für den Schutz der Artenvielfalt

Könnte nun auch unseren Kindern erhalten bleiben: Feldlerche, Vogel des Jahres (Bild: Jürgen Kunstmann)
Könnte nun auch unseren Kindern erhalten bleiben: Feldlerche, Vogel des Jahres (Bild: Jürgen Kunstmann)

Wir begrüßen ausdrücklich die Zusage der bayerischen Staatsregierung, die Forderungen des Volksbegehrens Artenvielfalt „eins zu eins“ umzusetzen, vorausgesetzt freilich, dass keine Inhalte durch zusätzliche Regelungen geschmälert werden. Mit der Umsetzung des Volksbegehrens und der angekündigten umfangreichen weiteren Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz macht Bayern einen historischen Schritt zum bundesweiten Spitzenreiter im Artenschutz! Das dürfte nicht nur wesentlich zum Erhalt der Natur unserer Heimat beitragen, auch die natürlichen Lebensgrundlagen der Landwirtschaft können so langfristig erhalten werden.

Monatsversammlung mit Vortrag "Der Vogel des Jahres 2019 - die Feldlerche"

Feldlerche (Bild: Gunther Ziegler, LBV-Archiv)
Feldlerche (Bild: Gunther Ziegler, LBV-Archiv)

Wann: Montag, 29. April 2019, 19:30 Uhr

Referent: Hans Müller, LBV Fürth

Ort: Gasthaus Rotes Ross, Unterfarrnbacher Straße 186, Fürth (nahe Bushaltestelle Heidestraße)

 

Für das Jahr 2019 haben der LBV und der NABU die Feldlerche zum Vogel des Jahres gewählt. Auf den Star, Vogel des Jahres 2018, folgt damit ein Vogel der Agrarlandschaft. Nach 1998 wurde die Feldlerche zum zweiten Mal zum Vogel des Jahres gewählt, warum? Bereits 1998 warnten LBV und NABU vor zunehmend schlechteren Lebensbedingungen der Feldlerche und prognostizierten drastische Bestandsrückgänge. Seitdem ist jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand Deutschlands verschwunden – Grund genug, die Art noch einmal in den Fokus der breiten Öffentlichkeit zu rücken. Wir möchten Ihnen in diesem Vortrag die Feldlerche und ihre Lebensweise vorstellen und gleichzeitig dazu aufrufen, sich aktiv für ihren Schutz einzusetzen.

Pflanzen Sie jetzt eine Salweide

Forsythie (links): Für Bienen ein „Reinfall“, Salweide (rechts): Für Auge und Natur ein Gewinn. Fotos: Thomas Staab und Dr. Eberhard Pfeuffer, LBV-Bildarchiv
Forsythie (links): Für Bienen ein „Reinfall“, Salweide (rechts): Für Auge und Natur ein Gewinn. Fotos: Thomas Staab und Dr. Eberhard Pfeuffer, LBV-Bildarchiv

5. März 2019 - Das Frühjahr steht vor der Tür und damit naht die Zeit, in der wieder in vielen Gärten die Forsythien goldgelb aufblühen. So ansprechend dieser nichtheimische Zierstrauch aussieht, so sehr ist er für Bienen und andere Blütenbesucher eine Täuschung: Handelsübliche Forsythien sind Hybride, die angelockten hungrigen Insekten weder Nektar noch verwertbare Pollen bieten. Angesichts des Insektensterbens ist das nicht mehr zeitgemäß. Glücklicherweise gibt es pflegeleichte heimische Alternativen: Etwa die Kornelkirsche oder die Salweide. Die Salweide etwa blüht fast zur selben Zeit ebenso prächtig goldgelb. Anders als die Forsythie bietet sie Honigbienen, teils bedrohten Sandbienen, Hummeln und zahllosen weiteren Insekten einen reich gedeckten Tisch. Sogar die ersten Tagfalter und insektenfressende Singvögel wie Kohlmeisen lassen sich dort beobachten. An einem sonnigen Märztag unter einer großen blühenden „summenden“ Salweide zu stehen und dem bunten Treiben zuzuschauen ist ein beeindruckendes Naturerlebnis – probieren Sie es aus! Noch ist Pflanzzeit – pflanzen Sie einfach eine Salweide in Ihrem Garten. 

Historisches Spitzenergebnis des Volksbegehrens Artenvielfalt - Große Freude über überdurchschnittlich hohen Zuspruch im Raum Fürth

Gelbbindige Furchenbiene (Bild: Dr. Eberhard Pfeuffer, LBV-Archiv)
Gelbbindige Furchenbiene (Bild: Dr. Eberhard Pfeuffer, LBV-Archiv)

Fürth, 13.02.19 – In der LBV-Kreisgruppe Fürth herrscht große Freude über den historischen Erfolg des Volksbegehrens Artenvielfalt. Landesweit haben sich 18,4% der Stimmberechtigten eingetragen – so viele wie noch nie bei einem bayerischen Volksbegehren. Dazu kommt die Freude über die überdurchschnittlich hohe Beteiligung von 19,4% in der Stadt Fürth und 25,4% im Landkreis trotz des ungemütlichen Wetters im Eintragungszeitraum. Wir sind überwältigt von dem enormen Zuspruch, der uns auch bei unseren Aktionen zum Volksbegehren entgegengebracht wurde! Allen, die das Volksbegehren unterstützt haben, danken und gratulieren wir herzlich!

 

„Gerade auch der starke Zuspruch im Raum Fürth ist ein klarer Auftrag der Wählerinnen und Wähler an die bayerische Staatsregierung, die jahrelange Hinhaltetaktik zu beenden und die Artenvielfalt im Land endlich wirksam zu schützen. Die Umsetzung der Forderungen bietet der Staatsregierung die Chance, sich vom bundesweiten Schlusslicht zum Vorreiter im Schutz der Natur zu machen“, so der Kreisgruppenvorsitzende Rainer Poltz.

 

Nun kommt es darauf an, die Vorteile für die Bauern verstärkt herauszustellen. So zeigt etwa die gängige Praxis von Tierschutzbestimmungen, dass sich rechtliche Auflagen und finanzielle Förderung keineswegs ausschließen. Bauern, die so wirtschaften, dass Artenvielfalt und Bestäubungsleistungen erhalten bleiben, sollen sich für diese gesellschaftlich wichtige Leistung auf angemessene Fördermittel verlassen können.

Endspurt-Demo "Fünf vor 12 für die Artenvielfalt" in Fürth

Am Samstag, den 9.2. fand ab fünf vor 12 eine vom Fürther Aktionsbündnis Artenvielfalt initiierte Demonstration zur Bewerbung des Volksbegehrens statt. Den anfangs 37 Teilnehmenden schlossen sich auf dem Weg zum Rathaus spontan weitere Menschen an. Wir trugen ein Transparent mit der Aufschrift „Fünf vor 12 für die Artenvielfalt“ vor uns her. Auf diesem waren Tier- und Pflanzenarten abgebildet, die in der Feldflur im Raum Fürth selten geworden oder bereits verschwunden sind. Viele Teilnehmende waren als Bienen oder Imker verkleidet. Die Initiatoren betonten, dass auch die Bauern von dem Volksbegehren profitieren werden: Das Volksbegehren schafft die Voraussetzung, dass alle Landwirte, die Leistungen für das Gemeinwohl bringen, in Zukunft noch stärker gefördert werden müssen und die Umstellung auf ökologischen Landbau noch intensiver unterstützt wird. Somit wird die steuerfinanzierte Förderung der Landwirte zukünftig stärker an nachhaltiges Wirtschaften gekoppelt. Darüber hinaus bietet das Volksbegehren wirksame Maßnahmen gegen das Insektensterben, sodass Bestäubungsleistungen und Bodenfruchtbarkeit langfristig erhalten werden können. Noch bis Mittwoch, den 13.2. kann man sich für das Volksbegehren eintragen.

 

Übrigens: Das Cineplex-Fürth zeigt auf Anregung des LBV seit Freitag den Kinowerbespot zum Volksbegehren. Wir danken und begrüßen diesen unentgeltlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit!

Aufruf zur Unterstützung des Volksbegehrens Artenvielfalt

Der Vorstand der LBV-Kreisgruppe Fürth appelliert an alle Stimmberechtigten, sich noch bis zum 13. Februar in den Eintragungsstellen ihrer Gemeinden die Listen des Volksbegehrens Artenvielfalt („Rettet die Bienen“) einzutragen. „Dieses Volksbegehren ist eine historische Chance, die Artenvielfalt, die Natur auch im Raum Fürth und damit unsere natürliche Lebensgrundlage wirksam zu schützen“, so der Kreisgruppenvorsitzende Rainer Poltz. „Daher appelliere ich an jeden Einzelnen, auch im Bekannten- und Verwandtenkreis für das Volksbegehren zu werben“, so Poltz. Wichtig: Zum Eintragen muss man sich per Personalausweis oder Reisepass ausweisen. Das auch von 13 Fürther Organisationen unterstützte bayernweite Volksbegehren wird u.a. von international renommierten Wissenschaftlern unterstützt. Sehenswert ist auch das Videostatement des bekannten Ornithologen Prof. Peter Berthold „Wir blicken neidvoll nach Bayern“ auf dieser Internetseite.

Jahreshauptversammlung und 40jähriges Jubiläum der LBV-Kreisgruppe Fürth

Ehrung der Jubilare durch Dr. Norbert Schäffer, Landesvorstand LBV, und Dr. Rainer Poltz, 1. Vorstand LBV-Kreisgruppe Fürth von links nach rechts: Dr. Rainer Poltz, Richard Bartsch, Waltraud Löslein, Günter Löslein, Ulrich Pohlmann, Dr. Norbert Schäffer
Ehrung der Jubilare durch Dr. Norbert Schäffer, Landesvorstand LBV, und Dr. Rainer Poltz, 1. Vorstand LBV-Kreisgruppe Fürth von links nach rechts: Dr. Rainer Poltz, Richard Bartsch, Waltraud Löslein, Günter Löslein, Ulrich Pohlmann, Dr. Norbert Schäffer

28. Januar 2019 - Anläßlich der Jahreshauptversammlung 2019 gab es neben einem Rückblick auf die Aktivitäten des letzten Jahres auch einen kurzen Einblick in die Geschichte der LBV-Kreisgruppe Fürth, die Ende 2018 ihr 40jähriges Bestehen feiern konnte. Feierlichkeiten zu diesem "runden" Jubiläum sind für die Sommermonate geplant. Dr. Norbert Schäffer, der Landesvorsitzende des LBV, sprach seine Glückwünsche aus und schwor die Kreisgruppe noch einmal auf das aktuell anstehende Volksbegehren Artenvielfalt ein. Außerdem wurden langverdiente Mitglieder des LBV geehrt: Günter Löslein für seine 50jährige, Ulrich Pohlmann für seine 40jährige, RIchard Bartsch für seine 30jährige und Waltraud Löslein für ihre 20jährige Mitgliedschaft. Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren!

 

 

 

Aktuelle News aus dem Naturschutz

lbv-news.jimdofree.com Blog Feed

Wer wird Vogel des Jahres 2021? Jetzt nominieren (Fr, 09 Okt 2020)
Vogelfedern Schon seit 1971 küren LBV und NABU den „Vogel des Jahres“. Bislang entschied eine Expertenrunde beider Verbände, wer den Titel tragen darf. Zum 50. Jubiläum ist alles anders! Erstmals entscheiden alle Menschen in Deutschland gemeinsam, wer der „Vogel des Jahres“ wird. Auch Sie!  Hier können Sie Ihren Lieblingsvogel nominieren.
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