Kiebitzschutz - Einsatz für bedrohte Flugakrobaten

Der Kiebitz bevorzugt Feuchtwiesen als Brutplätze (Bild: Jürgen Kunstmann)
Der Kiebitz bevorzugt Feuchtwiesen als Brutplätze (Bild: Jürgen Kunstmann)

Der für seine akrobatischen Balzflüge bekannte Kiebitz ist selten geworden. Alljährlich im Frühjahr suchen Ornithologen unserer Kreisgruppe Gelege dieser Rote-Liste-Art (Kategorie „Stark gefährdet“ in Bayern) auf Äckern und bitten die betreffenden Landwirte, die Gelege bei der Bewirtschaftung der Felder auszusparen. Auf diese Weise bewahren wir jedes Jahr junge Kiebitze im Landkreis Fürth vor dem Tod durch landwirtschaftliche Maschinen.

Ermöglicht werden diese Erfolge auch durch die Unterstützung aus dem Kreisbauernverband sowie durch Hinweise von aufmerksamen Spaziergängern, die uns ihre Beobachtungen von potentiell brütenden Kiebitzen melden.

 

So können Sie zum Kiebitzschutz beitragen: 

Wenn Sie im Spätwinter oder Frühjahr beim Spaziergang Kiebitze entdecken, die sich in einem Bereich aufhalten, ist Ihre Mitteilung sehr hilfreich für uns, die eventuell brütenden Tiere in Absprache mit dem Flächenbesitzer zu schützen. Landwirte können helfen, indem sie bei der Arbeit auf brütende Kiebitze und andere Vögel Acht geben.