Fotogalerie

Gunnar Förg Besuch bei den Rothirschen im Fürther Stadtwald

Jetzt im Sommer führen die Alttiere, das sind die Hirschmütter, ihre Kälber. Mit etwas Glück kann man den „Kleinen“ beim Trinken der Muttermilch zusehen! Der „Alte“, also der Platzhirsch, trägt ein Geweih im Bastkleid, bis er es in einigen Wochen „fegen“ wird und so das endgültige Erscheinungsbild zum Tragen kommt. Auch duldet er noch seine schwächeren Artgenossen. Gegen Ende September, wenn die Brunft beginnt, wird sich das rasch ändern! Nur, wie kommt man an solch herrliche Geschöpfe wie Hirsche das zweifellos sind, ganz nahe heran? Vergangene Woche habe ich deshalb fotografisch über den Zaun des Rotwildgeheges im Fürther Stadtwald geschaut. Ergebnis anbei! Ach ja, auf dem Weg zum Rotwildgehege erhält man vom neu eröffneten Wald- Wildlehrpfad jede Menge interessante Informationen!

Libellensommer von Gunnar Förg

Gegen sechs Uhr lag die Flur noch in dichtem Morgennebel. Es hatte die ganze Nacht geregnet – endlich! Jetzt kamen die ersten Sonnenstrahlen zum Vorschein. In der Ufervegetation der Fluß- und Teichauen konnte man bei genauem Hinsehen seltsame, mit Tautropfen benetzte Wesen erkennen – Libellen! Filigrane Insekten, deren ganze Schönheit erst im Flug zur Geltung kommt. Und tatsächlich, es gibt Libellen, die schwirren quasi ihr ganzes Leben lang in der Luft. Nur zum Schlafen suchen die sich ein Versteck! Zwei Arten an Libellen werden bei uns angetroffen. Die Großlibellen und die Kleinlibellen. Sind erstere wie etwa die Blaugrüne Mosaikjungfer so richtige „Brummer“, erscheinen Kleinlibellen wie etwa die Frühe Adonislibelle meist zart und zerbrechlich. Unter den Libellen gibt es Fließwasser- und Stillwasserarten. Die der Fließgewässer stellen in der Regel weit höhere Ansprüche an die Qualität ihres Lebensraumes als die der Tümpel, Teiche und Seen. Dort kommt unter anderem der Vierfleck noch ziemlich häufig vor. Ein markantes Unterscheidungsmerkmal unserer Libellen sind die Augen! Die der Großlibellen berühren sich bis auf wenige Ausnahmen. Die der Kleinlibellen sind stets deutlich von einander getrennt! Eines haben unsere Libellen jedoch gemeinsam – ein Leben als räuberische Larve unter Wasser. Was von Art zu Art unterschiedlich lang dauert. Ist es dann soweit, steigen die Libellenlarven an den Wasserpflanzen hoch und häuten sich zum fertigen Insekt. Zurück bleibt die „Exuvie“, die Larvenhaut! Libellen können übrigens nicht stechen. Sie haben am Schwanzende lediglich ein „Klammerorgan“, um den Geschlechtspartner bei der Paarung festzuhalten. Die Eier werden entweder direkt im bzw. unter Wasser abgelegt. Oder unter die Rinde der Ufergehölze, wie das die Gemeine Binsenjungfer gerne macht! Der Frühjahrsregen spült sie dann ins Gewässer! Larven als auch die adulten Libellen sind geschickte Jäger. Unter Wasser müssen sich Fliegenlarven, Würmer oder gar Kaulquappen in Acht nehmen. Über Wasser werden verschiedene Fluginsekten geschlagen. Im Herbst sterben die meisten erwachsenen Libellen. Ihre Larven dagegen können unter Wasser überwintern. Alle Libellen bei uns stehen unter Schutz! Das ist gut so, damit wir noch mehr „Libellensommer“ erleben dürfen!

Die Marienkäfer sind los...und noch so einige Andere!

Nochmal Neues von Naturfotograf Gunnar Förg!

Naturfotograf Gunnar Förg: Kleine Vögel mit grosser Klappe

Gemeint sind die Nestlinge, welche jetzt im Frühling mit weit geöffneten Schnäbeln, quasi einer großen Klappe ihren Eltern signalisieren – „Hunger“! Im Monat Mai durfte ich Stare bei der Jungenaufzucht fotografisch begleiten. Wie schön dieser Vogel mit dem stahlblau schillernden, hell gepunkteten Gefieder wirklich ist, offenbart sich nur bei genauem Hinsehen! Und, der Nachwuchs mit den gelb leuchtenden Schnäbelchen ist eh einfach nur „süß“! 

Naturfotograf Gunnar Förg: Der blaue Prinz

Je nach Lichteinfall leuchtet das Gefieder dieses pfeilschnellen Fischjägers von Türkisgrün nach Kobaltblau. Dazu hat er eine braunrote Brust und orangefarbene Füße. Wer den Eisvogel einmal länger beobachtet hat, kommt kaum wieder von ihm los – jedenfalls als Fotograf nicht! Egal wie oft man dieses herrliche Geschöpf ablichtet, es zeigt sich jedesmal aufs neue faszinierend! Und, daß der Eisvogel heute in einer stabilen Population durch die Fürther Gewässerauen fliegt, ist ein ganz besonderes Naturgeschenk!